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Welttag des Hörens - 03.03.2024

„Ohren- und Hörpflege für alle!
Lassen sie es wahr werden!“

Der Welthörtag 2024 steht, laut der Weltgesundheitsorganisation WHO, heuer ganz im Zeichen der Ohr- und Hörpflege. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) warnt im ersten Weltbericht, aus dem Jahr 2021, dass 1 von 4 Menschen weltweit bis 2050 mit einem gewissen Grad an Hörverlust leben wird. Das sind fast 2,5 Milliarden Menschen weltweit.
Wir engagieren uns für den heurigen „Welttag des Hörens“ gemeinsam mit vielen anderen Organisationen unter dem Motto: „Hörvorsorge ab 50+ - Ich geHÖRE dazu!“
Als Interessensvertretung sind wir ein HÖRbares SprachrOHR für die kostbare Fähigkeit zu HÖREN! Es ist uns ein großes Anliegen auf wichtige Themen rund ums Hören aufmerksam zu machen, sowie beratend und begleitend Menschen zu allen Fragen rund ums Hören kostenfrei und vertraulich zur Seite zu stehen.

Gerade der Bericht der WHO betont die enorme Wichtigkeit unserer Arbeit und unterstreicht die Notwendigkeit im Vorsorgebereich zur Bekämpfung von Hörverlust.
Ein unbehandelt fortschreitender Hörverlust löst eine Kettenreaktion aus, welche sich auf beinahe alle Lebensbereiche verheerend auswirkt!
Oft bleibt ein beginnender Hörverlust lange Zeit vollkommen unbemerkt, da dieser Prozess sehr schleichend voran geht. Am Anfang hat man oft den Eindruck, dass das Umfeld nicht mehr klar und deutlich spricht. Man fühlt sich in Gesellschaft von mehreren Personen nicht mehr so wohl und ist gestresst, da man das Gefühl hat, dass alle „durcheinander“ reden und man akustisch schwer folgen kann. Immer öfter kommt es zu Missverständnissen und Unklarheiten im zwischenmenschlichen Bereich und dies führt unweigerlich auch zu Konflikten. In weiterer Folge wirkt sich ein Hörverlust auch auf die Lern- und Wahrnehmungsfähigkeit aus und dies hat meist auch psychische Folgen für den Betroffenen. Auch die Fähigkeit seine beruflichen Aufgaben weiterhin gut zu erfüllen kann davon betroffen sein und man entwickelt das Gefühl, sich nicht „mehr“ gut konzentrieren zu können. Die Betroffenen nehmen manchmal gar nicht wahr, dass es sich nicht um eine persönliche Schwäche handelt, sondern um eine einfach lösbare Hörminderung. Erst zu einem sehr weit fortgeschrittenen Zeitpunkt wird der Gedanke klar, dass es sich um eine unbehandelt, voranschreitende Hörminderung handeln könnte.

Dieser enorme und lange Leidensweg muss nicht sein! Der Schlüssel heißt: Vorsorge!

„Ich muss nicht alles hören…“ ist zwar ein gutes Argument, hier sei mit einem Augenzwinkern angemerkt: „Ist es nicht angenehmer die Wahlfreiheit zu haben, selbst entscheiden zu dürfen, etwas hören zu wollen, anstatt einfach nicht hören zu können?“ Genau hier setzt die moderne medizinisch-technische Entwicklung der letzten Jahrzehnte an. Wir leben glücklicherweise in einem Land, in dem Vorsorgeuntersuchungen möglich und machbar sind. Die frühzeitige Erkennung einer Hörminderung macht eine gute Versorgung um ein Vielfaches einfacher und leichter. Auch die Möglichkeiten der technischen Hörsysteme (Hörgeräte, Cochlea Implantate, etc.) haben sich glücklicherweise, im Vergleich zu noch vor wenigen Jahren, enorm verbessert.
Dank der medizinischen Entwicklung ist unsere Lebenserwartung heute viel höher!
Diese Tatsache fordert aber auch einen verantwortungsvollen Umgang mit uns selbst, um im eigenen Sinne, eine gute Lebensqualität aufrechtzuerhalten.
Das „Forum besser HÖREN“ mit dem Projekt tab (technische Assistenz und Beratung), ist eine gemeinnützige Non-Profit- Organisation, welche es sich zur Aufgabe gemacht hat, jeden Interessierten vertraulich, kostenfrei, neutral und individuell zu beraten oder auch zu begleiten. Die Technische Assistenz und Beratungsstelle für Schwerhörige (tab) ist ein Projekt des Vereins „Forum besser HÖREN“ – Schwerhörigenzentrum Kärten“, angeschlossen an den Dachverband des Österreichischen Schwerhörigenbundes (ÖSB) und wird aus Mitteln des Sozialreferates des Landes Kärnten und vom Sozialministeriumservice, Landesstelle Kärnten gefördert und ist Kooperationspartner der Österreichischen Gesundheitskasse (ÖGK)

Einmal im Monat auch Sprechtag in jedem Bezirk Kärntens

Terminvereinbarung
Mag.a Brigitte Slamanig
Forum besser HÖREN -Schwerhörigenzentrum Kärnten ZVR 408278078
tab - Technische Assistenz und Beratung für Schwerhörige
Gasometergasse 4A / Eingang Platzgasse / 9020 Klagenfurt
Tel.: 0463 310380 / mobil: 0676 844361400 mail: slamanig@besserhoeren.org
homepage: www.besserhoeren.org , www.oesb-dachverband.at

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