SHV Darmkrebs - Verein für Darmkrebsinformation

Die Selbsthilfegruppe Darmkrebs bietet Hilfe für Patienten und Angehörige, vor allem Beratung und Information in allen wichtigen Fragen. Sie schafft durch Öffentlichkeitsarbeit Bewusstsein und Verständnis für die Situation von Darmkrebs-Patienten. Die Gruppe versteht sich als starke Interessensvertretung für die Anliegen der Betroffenen und will durch die Aufklärungsarbeit die breite Öffentlichkeit zur Vorsorge motivieren für frühe Symptome sensibilisieren und damit die Früherkennung fördern.

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Statement 30 Jahre Selbsthilfe Kärnten:

"Die Selbsthilfe Darmkrebs (Verein für Darmkrebsinformation) wurde im Herbst 2004 von Herrn Prof. Dr. Heinz Ludwig und meinem Mann - Dr. Martin Thurnher gegründet.

Der unmittelbare Antass war das "Nichterhalten" der neuen Antikörpertherapie, die meinem Mann, der an Darmkrebs erkrankt war, Lebensverlängerung bei guter Lebensqualität versprach. Mittels einer Pressekonferenz, bei der ca 80 Journalisten anwesend waren, konnten wir unser Anliegen bekannt machen und schließlich auch erreichen, dass diese neue Therapie in ganz Österreich bezahlt wurde.

Nach dem Tode meines Mannes 2006 übernahm ich die SH - Darmkrebs mit dem Ziel Kranke und ihre Angehörigen auf dem Weg durch die Krankheit zu unterstützen und zu informieren. Unser Ziel ist es möglichst viele Menschen von der Dringlichkeit der rechtzeitigen Vorsorgekotoskopie zu überzeugen, denn so könnte man diese Krankheit in vielen Fällen verhindern.

Seit unserem Bestehen haben wir österreichweit:

l.)    "Tage der Darmgesundheit" abgehalten.
2.)   geben 2x jährlich das Magazin "Forum Darmkrebs" heraus.
3.)   organisieren monatliche Treffen in Wien und den Bundesländern
4.)   veranstalten jährlich eine Benefizmatinee zu Gunsten der SH - Darmkrebs
5.)   sind im Onkologiebeirat im Gesundheitsministerium vertreten
6.)   konnten Vortrage im "Forum Alpbach", bei diversen Veranstaltungen und Kongressen halten.
7.)   Interviews im TV, Radio und bei diversen Zeitungen geben.
8.)   ein jährlicher Ausflug und eine Weihnachtsfeier sind schon zu lieben Tradition geworden.
9.)   Kommunikationsseminare für Ärzte und Pflegepersonal konnten wir auch in den Bundesländern anbieten.
10.) Eine Telefonhotline mit einem Onkologen und einer Psychoonkologin stehen seit vielen Jahren
für Fragen und Probleme den Patienten zur Verfügung.
11., Etablierung eines Vorsorgetelefons mit einem Arzt
12., Mitarbeit an diversen Broschüren und Projekten
13., Erstellung eines Podcasts.

Die Arbeit in der Selbsthilfe hat mir im Laufe der Jahre viel Freude gemacht; ich konnte Menschen helfen, gute Kontakte herstellen, habe viel gelernt und interessante Begegnungen erlebt.

 

Mein Leben hat einen Sinn und ich hoffe noch lange weiterarbeiten zu können!"

Helga Thurnher
SH - Darmkrebs